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CDU-Chef hält Forderungen des Umweltbundesamts für Schikane

Klima CDU-Chef hält Forderungen des Umweltbundesamts für Schikane

Hamburgs CDU-Vorsitzender Roland Heintze hält Forderungen des Umweltbundesamts nach einer Verteuerung von Flugreisen für Schikane. "Dies wäre ein enormer Nachteil für den Luftfahrtstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb.

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Roland Heintze, Landesvorsitzender der Hamburger CDU.

Quelle: Axel Heimken/Archiv

Hamburg. Außerdem würden damit vor allem Familien sowie Arbeitnehmer mit kleinen und mittleren Einkommen getroffen", erklärte Heintze am Dienstag. Statt etwa die Befreiung des Kerosins von der Energiesteuer, die Befreiung internationaler Flüge von der Mehrwertsteuer und Betriebsbeihilfen für Flughäfen zu streichen, sollte verstärkt auf neue Flugzeuge gesetzt werden, die deutlich emissionsärmer und leiser seien.

Gerade für Hamburg als Luftfahrtstandort von globaler Bedeutung mit Unternehmen wie Airbus, Lufthansa Technik und dem Flughafen wären neue Belastungen fatal, erklärte Heintze. "Hier ist es unsere Pflicht als Hamburger Politiker, gegen die Pläne des Umweltbundesamtes mobil zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes zu erhalten."

CDU-Chef Heintze forderte Bürgermeister Olaf Scholz auf, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (beide SPD) zu stoppen. Das Umweltbundesamt hatte zu Beginn der Urlaubszeit gemahnt, möglichst auf Flugreisen zu verzichten. Gleichzeitig appellierte es, umweltschädliche Subventionen zu streichen.

dpa

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