25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Fraktionschef fordert Aus für Landesmindestlohn

CDU Fraktionschef fordert Aus für Landesmindestlohn

Die CDU im Kieler Landtag verlangt das Aus für den Landesmindestlohn. Fraktionschef Daniel Günther bekräftigte diese Forderung am Mittwoch nach dem Beschluss des Hamburger Senats vom Vortag, den dortigen Landesmindestlohn zum 1. Januar 2017 abzuschaffen.

Voriger Artikel
"Gorch Fock" startet zu neuer Ausbildungsreise
Nächster Artikel
CDU-Landeschef Liebing fordert Visumpflicht

Die CDU im Kieler Landtag verlangt das Aus für den Landesmindestlohn.

Quelle: Arno Burgi/dpa

Kiel. „Rot-Grün in Hamburg schafft den Landesmindestlohn ab, Rot-Grün in Bremen hat dies im Koalitionsvertrag vereinbart“, sagte Günther der Deutschen Presse-Agentur. Nur in Schleswig-Holstein halte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) am eigenen Gesetz fest, obwohl es einen bundesweiten Mindestlohn gibt.

Dieser beträgt 8,50 Euro. In Schleswig-Holstein gilt für Unternehmen, die vom Land oder den Kommunen öffentliche Aufträge erhalten, ein gesetzlicher Mindestlohn von 9,18 Euro — das ist der höchste Satz bundesweit. Im Februar dieses Jahres hatte das Kabinett beschlossen, daran festzuhalten.

„Jetzt kann Wirtschaftsminister Meyer, der auf Veranstaltungen gerne den Wirtschaftsversteher mimt, seinen Reden endlich Taten folgen lassen“, sagte CDU-Fraktionschef Günther. Die Begründung des in Hamburg zuständigen Senators Detlef Scheele (SPD) müsse auch Meyer einleuchten. Zwei unterschiedliche Mindestlöhne nebeneinander zu haben, sei zu viel Bürokratie, hatte Scheele gesagt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3