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CDU-Fraktionschef kritisiert Abschiebepraxis

Asylbewerber CDU-Fraktionschef kritisiert Abschiebepraxis

Schleswig-Holsteins CDU-Fraktionschef Daniel Günther hat ein eigenes Abschiebegewahrsam für Schleswig-Holstein gefordert. Anderenfalls müssten bei den Plänen für eine gemeinsame Einrichtung am Hamburger Flughafen „endlich Fakten geschaffen werden“, sagte Günther am Donnerstag.

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Daniel Günther sieht einen dringenden Handlungsbedarf in der Abschiebepraxis

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Die neuen Strukturen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) führten zu einem deutlichen Anstieg der Zahl ausreisepflichtiger Personen.

„Wenn am Mittwoch von 122 abgelehnten Asylbewerbern am Ende nur 96 Personen im Flugzeug saßen, dann zeigt das, dass es weiteren Handlungsbedarf gibt“, sagte Günther. Die Landesregierung müsse klären, wo die 26 abgelehnten Asylbewerber letztlich geblieben sind. „Es darf sich bei der Sammelabschiebung vom Mittwoch nicht um eine medienwirksame Eintagsfliege handeln.“

Mit Bussen hatte das Landesamt für Ausländerangelegenheiten am Mittwoch 96 abgelehnte Asylbewerber zum Flugplatz Hannover gebracht. Von dort wurden die Menschen mit einem Charterflug in ihre Heimatländer gebracht.

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