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Liebing fordert Fairness

CDU-Kandidaten Liebing fordert Fairness

Angesichts der Unruhe in der Nord-CDU um die Kandidatenaufstellung zur Landtagswahl im Wahlkreis Dithmarschen-Schleswig hat sich Landeschef Ingbert Liebing nun an die Funktions- und Mandatsträger der Partei gewandt. In einem am Dienstag veröffentlichten Brief fordert er fairen Umgang miteinander und das Einhalten der Regeln des Anstandes.

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Fordert die Mitglieder auf, der Partei nicht zu schaden: Ingbert Liebing.

Quelle: Marks Scholz/dpa

Kiel. „Das Werben von Mitgliedern nur für einen bestimmten Termin mit dem Hinweis, man könne danach auch wieder austreten, entspricht nicht meinem Verständnis von Anstand und Fairplay“, schrieb Liebing. „Wer so etwas tut, schadet dem Ansehen der CDU und den vielen tausend Mitgliedern, die ihre Mitgliederrechte in der CDU wahrnehmen.“

Hintergrund sind mindestens zwei Vorfälle. Zum einen hatte in dem Wahlkreis Erfdes Bürgermeister Thomas Klömmer auch deshalb gewonnen, weil er die Stimmen von 80 kurz zuvor eingetretenen Neu-Mitgliedern bekam. Klömmer hatte solche Unterstützer auch zu einem nur vorübergehenden Parteieintritt ermuntert. Am Dienstag berichtete das „Flensburger Tageblatt“, ein CDU-Funktionär und Unternehmer habe bei Fußballern eines von ihm gesponserten Vereins in der Kabine um Unterstützung der Landtagsabgeordneten Heike Franzen gebeten, die dann aber Klömmer unterlag. Der Mann habe nicht nur Aufnahmeanträge mitgebracht, sondern auch gleich Austrittsformulare und erklärt, er übernehme die Mitgliedsbeiträge. Fünf Spieler seien dem gefolgt.

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