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CDU für längere Schulpflicht von Flüchtlingen

Migration CDU für längere Schulpflicht von Flüchtlingen

Die CDU in Schleswig-Holstein will Flüchtlingen bis 25 Jahren einen Schulbesuch ermöglichen, sofern sie noch keinen Abschluss haben. Darauf zielt ein Antrag, den die CDU-Landtagssitzung am Dienstag für die Plenarsitzung im Februar beschlossen hat.

Kiel. Mit der Änderung der Altersgrenze bei der Schulpflicht - sie liegt bisher bei 18 Jahren - wolle die CDU die Integrationschancen junger Asylbewerber und Flüchtlinge verbessern, erklärten der Landesvorsitzende Ingbert Liebing und die Bildungspolitikerin Heike Franzen.

In Ausnahmefällen soll die Grenze auf 27 Jahre ausgeweitet werden können. "In den vergangenen Monaten ist deutlich geworden, dass vielen Flüchtlingen und Asylbewerbern für eine unmittelbare Arbeitsaufnahme die Voraussetzungen fehlen", sagte Liebing. "Andererseits verhindern die Altersgrenzen der Schulgesetze, dass Flüchtlinge und Asylbewerber an den Schulen und Berufsschulen des Landes für die Arbeitsaufnahme fit gemacht werden." Nach dem Überschreiten der Altersgrenze von 18 Jahren ende die Schulpflicht unabhängig davon, ob ein Abschluss und damit die Voraussetzung für den Einstieg in eine Berufsausbildung erreicht wurde, erläuterte Franzen. Die meisten Flüchtlinge und Asylbewerber fielen in die genannte Altersgruppe. "Integration gelingt ganz wesentlich über Bildung, Ausbildung und Arbeit", sagte Liebing.

dpa

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