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CDU kritisiert Kommunikation bei Flüchtlingsunterbringung

Migration CDU kritisiert Kommunikation bei Flüchtlingsunterbringung

Politiker der CDU im Kieler Landtag haben fehlende Kommunikation des Innenministeriums mit den Kommunen bei der Flüchtlingsunterbringung kritisiert. Das führe zu Zeit-, Kraft-, und Geldverschwendung, sagte am Mittwoch die flüchtlingspolitische Fraktionssprecherin, Astrid Damerow.

Kiel. Hintergrund sind Vorwürfe aus dem Kommunen, dass es keine verlässliche Planung und Koordinierung bei der Weiterverteilung von Asylbewerbern auf die lokale Ebene gebe. Daher seien landesweit in Erwartung von Flüchtlingen zahlreiche Unterkünfte angemietet worden, die jetzt leer stehen und unnötige Kosten verursachen.

"Es muss selbstverständlich möglich sein, die Kommunen mindestens vier Wochen vor der Zuweisung über die zu erwartende Zahl der an sie weiter zu gebenden Flüchtlinge zu informieren", sagte Damerow. Der Landrat des Kreises Rendsburg-Eckernförde, Rolf-Oliver Schwemer, hatte in einem am Dienstag abgeschickten Schreiben an Ministerpräsident Torsten Albig auf diese Misere aufmerksam gemacht. Das "Flensburger Tageblatt" hatte zuvor über den Brief berichtet.

dpa

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