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CDU lässt im Fall "Friesenhof" nicht locker

Soziales CDU lässt im Fall "Friesenhof" nicht locker

Die CDU im schleswig-holsteinischen Landtag will den Fall "Friesenhof" erneut auf die Tagesordnung des Sozialausschusses setzen lassen. Sozialpolitikerin Katja Rathje-Hoffmann erklärte, Ministerin Kristin Alheit (SPD) solle dem Ausschuss die Vorgänge benennen, in denen sie Manipulationen vermutet.

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Gesundheits- und Sozialministerin Kristin Alheit (SPD).

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. "Ohne diese Informationen sind die Fakten bei der Akteneinsicht nicht richtig einzuordnen." Sie vermutet eine besondere Relevanz: "Schließlich muss es einen Grund dafür geben, dass sie manipuliert wurden." Rathje-Hoffmann kündigte einen entsprechenden Antrag für die Sitzung an diesem Donnerstag an. Alheit hat wegen des Verdachts der Aktenmanipulationen in ihrem Ministerium Strafanzeige gegen unbekannt gestellt.

Rathje-Hoffmann kritisierte, dass Alheit es ablehne, ihre Mitarbeiter zum "Friesenhof" dienstliche Erklärungen vorlegen zu lassen. "Für Ministerin Alheit hätte mein Vorschlag die Chance geboten, dass ihre Mitarbeiter ihre Aussagen bestätigen." Die Opposition wirft dem Ministerium und Alheit Missmanagement vor. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hatte am Wochenende das Krisenmanagement Alheits gelobt.

Zwei Heime für Mädchen mit Suchtproblemen oder krimineller Vergangenheit wurden Anfang Juni geschlossen, unter anderem weil es Berichte über erniedrigende pädagogische Methoden gab. Massive Beschwerden gab es aber schon seit Sommer 2014.

dpa

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