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CDU will gesonderte Unterkunft für Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive

Migration CDU will gesonderte Unterkunft für Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive

Angesichts der vielen Flüchtlinge fordert die CDU eine getrennte Unterkunft für Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive im Norden. "Schleswig-Holstein wird darauf nicht verzichten können", sagte CDU-Fraktionschef Daniel Günther am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Kiel. Dabei gehe es um Asylbewerber aus EU-Mitgliedstaaten, um Menschen aus sicheren Herkunftsländern oder dem Westbalkan. Die bundesweit erste entsprechende Einrichtung hatte Bayern geschaffen.

"Angesichts der aktuellen Flüchtlingszahlen brauchen wir wirklich jeden Platz für die Flüchtlinge", sagte Günther. Es sei deshalb ein schwerer Fehler, dass Innenminister Stefan Studt (SPD) Gemeinschaftsunterkünfte in den Kommunen nicht länger fördern will. "Die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes platzen aus allen Nähten." Die Flüchtlinge würden mit immer kürzeren Vorbereitungszeiten auf Kreise und Städte verteilt. "Ohne eigene Gemeinschaftsunterkünfte der Kreise und Städte wird das nicht gehen."

Die Union will deshalb ein Forderungspaket für die kommende Landtagssitzung auf den Weg bringen. Die Union verlangt darin unter anderem mehr hauptamtliches Personal in der Flüchtlingsbetreuung und keinen pauschalen Winterabschiebestopp. "Die unzähligen ehrenamtlichen Helfer sind längst am Limit - und ihre Arbeitgeber in vielen Fällen auch", sagte Günther.

dpa

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