23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Chef der Nord-CDU beharrt auf Änderungen beim Mindestlohn

Arbeit Chef der Nord-CDU beharrt auf Änderungen beim Mindestlohn

Die CDU in Schleswig-Holstein hält Korrekturen beim Mindestlohn für erforderlich. "Der Mindestlohn von 8,50 Euro ist in der Koalition verabredet und geltende Rechtslage; daran wird nicht gerüttelt", sagte der Landesvorsitzende Ingbert Liebing am Dienstag.

Voriger Artikel
Umweltsenatorin Blankau kündigt Rückzug an
Nächster Artikel
Stegner: Gefahr kommt von rechts

Ingbert Liebing kritisiert Uwe Polkaehn.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. "Aber niemand kann übersehen, dass die konkrete Ausformung gewaltige bürokratische Belastungen aufgeworfen hat." Deshalb habe die Koalition auch vereinbart, die praktischen Auswirkungen des Mindestlohngesetzes zu überprüfen.

"Auch der DGB sollte nicht die Augen davor verschließen, dass es Probleme mit dem Mindestlohn gibt, die gelöst werden müssen", sagte Liebing. Das Angebot von Praktika und Minijobs, auf die gerade junge Menschen angewiesen seien, gehe inzwischen deutlich zurück. Der CDU-Landeschef reagierte auf Äußerungen des DGB-Landesvorsitzenden Uwe Polkaehn, der von der Landes-CDU ein klares Bekenntnis zu einem Mindestlohn ohne Abstriche gefordert hatte. Polkaehn sollte sich im Sinne der betroffenen Arbeitnehmer lieber mit sachlichen Argumenten auseinandersetzen, anstatt verbale Rundumschläge zu verteilen, sagte Liebing.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3