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Chef der Nord-CDU fordert mehr Stellen für Asylverfahren

Flüchtlinge Chef der Nord-CDU fordert mehr Stellen für Asylverfahren

Für eine schnellere Bearbeitung der Asylverfahren verlangt der schleswig-holsteinische CDU-Landesvorsitzende Ingbert Liebing mehr Stellen beim Bund. Die bereits 650 zusätzlichen Stellen reichten nicht aus, erklärte der Bundestagsabgeordnete am Dienstag.

Kiel. Nach seiner Ansicht müsste die Zahl wegen der gestiegenen Flüchtlingszahlen über einen Nachtragshaushalt auf 1000 aufgestockt werden.

Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern dürften gar nicht erst auf die Kommunen verteilt werden, äußerte Liebing. Da über die Hälfte der Asylbewerber aus sicheren Ländern komme, würde so der Problemdruck der Kommunen halbiert werden. "Dann sind sie besser in der Lage, sich intensiver um eine gute Integration zu kümmern." Dafür sei die Landesregierung verantwortlich.

Mit der Flüchtlingssituation befasst sich am Mittwoch in Kiel auch ein Gipfel der Landesregierung. Um das Thema geht es am Freitag auch bei einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel mit Vertretern mehrerer Bundesländer. "Wenn der Bund am Freitag neue Mittel zur Verfügung stellt, müssen sie zu 100 Prozent in den Kommunen zur Unterstützung der Flüchtlingsunterbringung eingesetzt werden", forderte Liebing.

dpa

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