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DGB: Länderzusammenarbeit für Bau von Flüchtlingswohnungen

Migration DGB: Länderzusammenarbeit für Bau von Flüchtlingswohnungen

Hamburg (dpa/lno) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein aufgefordert, ein gemeinsames Bauprogramm für Flüchtlingswohnungen auf den Weg zu bringen.

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Uwe Polkaehn, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nord (DGB Nord).

Quelle: C. Rehder/Archiv

"Wenn jetzt investiert wird, erhält man in der Metropolregion und im ganzen Norden hochwertigen Wohnraum, den später auch andere Bedürftige als Sozialwohnung nutzen können", sagte DGB-Nord-Chef Uwe Polkaehn der Deutschen Presse-Agentur. Zelte, Container und angemietete Bruchbuden könnten keine Dauerlösung sein.

Während private Betreiber von Flüchtlingsunterkünften vor allem an ihre Gewinne dächten, dienten Wohnungen des Bundes und des Landes, von Genossenschaften und Kommunen dem Gemeinwohl. "Das sind Investitionen, von denen auch die Kinder und Enkel noch etwas haben." Um 3000 Wohnungen pro Jahr zu errichten, seien Investitionen in Höhe von rund 600 Millionen Euro nötig. "Angesichts des niedrigen Zinsniveaus ist jetzt die Zeit, Geld für Zukunftsinvestitionen in die Hand zu nehmen", erklärte Polkaehn.

dpa

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