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Dänemark kontrolliert bis Anfang April weiter an Grenze

Verkehr Dänemark kontrolliert bis Anfang April weiter an Grenze

Dänemark überprüft noch mindestens einen Monat lang weiter Reisende an der deutschen Grenze. Das Land verlängerte die stichprobenartigen Grenzkontrollen am Donnerstag um weitere 30 Tage bis zum 3. April, wie das Integrationsministerium mitteilte.

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Grenzkontrollen am 02.02.2016 an der Grenze zu Krusa (Dänemark).

Quelle: Lukas Schulze

Kopenhagen. Darüber habe die Regierung auch Dänemarks Nachbarländer sowie die EU-Kommission informiert.

"Es reisen immer noch sehr große Menschenströme nach Europa, und wir sind gezwungen, die Grenzkontrollen beizubehalten, wenn wir die Kontrolle darüber haben wollen, wer in Dänemark ankommt", sagte die dänische Integrationsministerin Inger Støjberg laut einer Mitteilung. "Solange die Grenze nach Schweden für Asylbewerber ohne gültige Ausweispapiere faktisch geschlossen ist, besteht ein Risiko, dass große Gruppen Flüchtlinge und Migranten hier in Dänemark stranden."

Dänemark überprüft seit Anfang Januar Pässe an der deutschen Grenze. Damals hatte Schweden systematische Passkontrollen an seinen Grenzen zu Dänemark eingeführt. Aufgrund der hohen Flüchtlingszahlen in dem Land muss sich seitdem jeder Passagier in Zügen, Bussen und auf Fähren aus dem Nachbarland bei der Einreise ausweisen können.

dpa

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Foto: Weniger Wege führen zum Asyl in Dänemark, trotz anderslautender Schilder. Dieses steht in Sønderborg und bedeutet übersetzt "Asylweg".

In Dänemark hat sich die Zahl neu ankommender Flüchtlinge stark reduziert. Nach Angaben des Integrationsministeriums sank die Zahl von 640 in der ersten Woche 2016 auf derzeit wöchentlich noch rund 100 bis 200 Menschen. Womit der Rückgang der Flüchtlingszahlen genau zusammenhängt, ist unklar.

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