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Dänemark verlängert Kontrollen an der Grenze

Migration Dänemark verlängert Kontrollen an der Grenze

Die dänische Regierung verlängert die Kontrollen an der deutsch-dänischen Grenze um weitere 30 Tage. Das Ausländer- und Integrationsministerium teilte am Freitag in einem Brief an die EU-Kommission mit, dass die Maßnahme bis zum 3. Mai andauern werde.

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Deutsch-Dänischer Grenzübergang.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kopenhagen. "Der Druck auf die Außengrenzen Europas ist weiterhin groß", sagte Integrationsministerin Inger Støjberg.

Zurzeit gebe es eine große Gruppe von nicht registrierten Asylbewerbern insbesondere in Deutschland, die möglicherweise weiter nach Dänemark oder andere nordische Länder reisen wollten. Solange Asylbewerber ohne korrekte Papiere nicht nach Schweden reisen könnten, sei die Gefahr groß, dass viele Flüchtlinge und Migranten in Dänemark strandeten. Das wolle man vermeiden, sagte Støiberg.

Dänemark hat am 4. Januar begonnen, die Identität von Einreisenden stichprobenartig zu überprüfen. Letzte Woche wurden 35 Asylbewerber registriert. Das ist die niedrigste Zahl seit Einführung der Kontrollen.

dpa

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