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Kontrollen an deutscher Grenze nähergerückt

Dänischer Regierungschef Kontrollen an deutscher Grenze nähergerückt

Kontrollen an der deutsch-dänischen Grenze sind nach Dänemarks Regierungschef Lars Løkke Rasmussen wahrscheinlicher geworden. „Wir wollen nicht wieder Flüchtlinge und Migranten auf unseren Autobahnen sehen. Wir wollen Ruhe und Ordnung sichern“, sagte der Ministerpräsident in seiner Neujahrsansprache.

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Will Grenzkontrollen zu Deutschland, "wenn sie das Beste für Dänemark" sind: Dänemarks Regierungschef Lars Løkke Rasmussen (Liberale).

Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa

Kopenhagen. Grund für die Warnung sind die am Montag beginnenden Passkontrollen an der dänisch-schwedischen Grenze. Diese hatte Schweden aufgrund der hohen Zahl an Flüchtlingen in dem Land angekündigt.

Bei der Einreise nach Schweden müssen Verkehrsunternehmen auf Anweisung der Regierung künftig alle Passagiere in Zügen, Bussen und auf Fähren überprüfen. Zum ersten Mal seit den 1950er Jahren müsse man seinen Ausweis vorzeigen, um den Öresund zu überqueren, der Dänemark und Schweden verbindet, sagte Løkke Rasmussen (Liberale). „Das kann eine Situation schaffen, in der wir eine Grenzkontrolle zu Deutschland einführen müssen, wenn wir entscheiden, dass das das Beste für Dänemark ist.“

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Wegen Passkontrollen
Foto: Als Reaktion auf den anhaltend hohen Zustrom von Flüchtlingen nach Schweden sollen ab 2016 alle Passagiere in Zügen, Bussen und auf Fähren aus Dänemark und Deutschland kontrolliert werden.

Die schwedische Bahngesellschaft SJ fährt ab dem 4. Januar nicht mehr direkt zwischen von Stockholm und Kopenhagen und dem dortigen Flughafen Kastrup. Die Mitarbeiter könnten es nicht leisten, alle Reisenden aus Dänemark zu kontrollieren, wie es die Regierung fordert, so das Unternehmen.

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