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Regierung soll Gemeinschaftsunterkünfte fördern

Daniel Günther Regierung soll Gemeinschaftsunterkünfte fördern

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Daniel Günther, hat die Landesregierung angesichts zunehmender Engpässe in Flüchtlingsunterkünften aufgefordert, Gemeinschaftsunterkünfte in Kommunen wieder zu fördern.

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Daniel Günther ist der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Archiv)

Kiel. „Die Anerkennung von Gemeinschaftsunterkünften in Kommunen wurde unter der Voraussetzung gestrichen, dass die Kapazität in den Landeseinrichtungen ausreicht“, sagte Günther. Die Praxis zeige aber, dass es in den kommenden Monaten ohne Gemeinschaftsunterkünfte in den Kommunen nicht gehen werde. Nach Angaben Günthers richteten die Kommunen diese jedoch nicht mehr ein, weil sie durch die Landesregierung für die Förderung nicht mehr anerkannt werden.

„Ich fordere Ministerpräsident (Torsten) Albig auf, diesen Fehler zu korrigieren“, sagte Günther. Dies würde Schleswig-Holstein ermöglichen, schnell ausreichend Kapazitäten für Flüchtlinge aus den Krisenstaaten zu schaffen. Günther erneuerte die Forderung, dass rechtskräftig abgelehnte Asylbewerber aus sicheren Drittstaaten abgeschoben werden. „Mehr als 3000 von ihnen werden in Schleswig-Holsteins Flüchtlingsunterkünften geduldet, während Flüchtlinge aus Bürgerkriegsländern in Turnhallen untergebracht werden müssen.“

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