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Datenpanne bei Polizei und Staatsanwaltschaft

Vier Fälle bekannt Datenpanne bei Polizei und Staatsanwaltschaft

Datenpanne bei Polizei und Staatsanwaltschaft: Mehrfach sind Ermittlungsakten elektronisch falsch versendet worden. Wie Wolfgang Dudda von der Piratenpartei im Landtag berichtet, seien in vier Fällen sensible Daten anstatt an einen Polizeibeamten an einen Kreistagsabgeordneten versendet worden.

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Im November 2015waren erstmals sensible Ermittlungsakten an den falschen Empfänger versendet worden.

Quelle: Imago

Kiel. „Der Fehler ist offenkundig entstanden, weil beide Personen den selben Namen haben“, sagt Dudda. Offenkundig ist von Mitarbeitern der betroffenen Polizeidienststellen und der Staatsanwaltschaft Itzehoe der falsche Adressat im behördeninternen Mail-System angeklickt worden.

„Obwohl die Polizei von uns mehrfach auf das Problem hingewiesen wurde, hat sich die Datenpanne wiederholt“, kritisiert Dudda und fordert Konsequenzen: Das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Datenschutzes müsse geschärft werden. „Ergänzend sind technische Sicherungsmechanismen vorzunehmen, die derartige Vorgänge in der Zukunft unmöglich machen“, so der Polizeiexperte der Piratenpartei. 

Erstmals waren im November 2015 sensible Ermittlungsakten an den falschen Empfänger versendet worden. Seither habe es drei weitere Fälle gegeben. Bei den elektronischen Akten sei es um Überwachungsmaßnahmen nach Einbrüchen, einen Verstoß gegen das Waffengesetz und um Ermittlungen gegen einen Jugendlichen wegen des Besitzes von Kinderpornografie gegangen.

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Ein Artikel von
Bastian Modrow
Lokalredaktion Kiel/SH

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