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Datenschützer Schrems fordert mehr IT-Unterricht in Schulen

Internet Datenschützer Schrems fordert mehr IT-Unterricht in Schulen

Der österreichische Datenschutzverfechter und Jurist Max Schrems hält mehr gezielten IT-Unterricht in der Schule für dringend notwendig. "Wir brauchen viel mehr Aufklärung und Bildung", forderte der 28-Jährige, der mit seiner Klage vor dem Europäischen Gerichtshof das Safe-Harbor-Abkommen zur Datenübermittlung zwischen der EU und den USA gekippt hat.

Hamburg. "Es kann nicht sein, dass wir den Kindern in der Grundschule das Häkeln und Stricken beibringen - ihnen aber nicht erklären, wie ein Computer oder Server funktioniert."

Schrems kämpft seit Jahren für mehr Datenschutz in sozialen Netzwerken, etwa mit Klagen gegen den Branchenriesen Facebook. Auf dem Chaos Communication Congress in Hamburg sagte er der Deutschen Presse-Agentur, er denke derzeit über "eine Art Stiftung Warentest für den Datenschutz" nach. "Zwei, drei Techniker nehmen die Top-500-Apps auseinander und überprüfen diese auf Datensicherheit." So wie sonst Schnuller für Kleinkinder getestet würden. 

Aus Sicht von Schrems ist Europa in Sachen Datenschutz im abgelaufenen Jahr ein gutes Stück vorangekommen. "Das hängt vor allem mit der neuen EU-Verordnung zusammen", sagte er. Mitte Dezember hatte die EU mehr Rechte für Internetnutzer und einen besseren Schutz ihrer persönlichen Daten von 2018 an beschlossen.

dpa

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