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Defekte Kühlwasserleitung im Atomkraftwerk Krümmel

Atomkraft Defekte Kühlwasserleitung im Atomkraftwerk Krümmel

Im abgeschalteten Kernkraftwerk Krümmel bei Geesthacht ist es zu einem Leck in der Kühlwasserleitung gekommen. Bei einer Prüfung sei bereits am vergangenen Dienstag ein Riss in einem Rohr festgestellt worden, teilte die Betreibergesellschaft Vattenfall am Montag mit.

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Das Kernkraftwerk im schleswig-holsteinischen Krümmel.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel/Geesthacht. Dabei war der betroffene Notstromdiesel nicht verfügbar.

Die genaue Ursache für den Defekt werde untersucht, teilte das Energieministerium als Atomaufsichtsbehörde mit. Das Problem sei der Atomaufsicht als meldepflichtiges Ereignis der niedrigen Kategorie "N" angezeigt worden, hieß es. Inzwischen sei das defekte Rohr entfernt worden. Wie vorgesehen, seien stets zwei der insgesamt sechs Notstromdiesel einsatzbereit gewesen.

Das Kraftwerk in Geesthacht im Kreis Herzogtum Lauenburg ist seit 2007 abgeschaltet. Im Kernkraftwerk befinden sich jedoch noch bestrahlte Brennelemente aus dem früheren Reaktorbetrieb, die ständig gekühlt werden müssen.

dpa

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