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Denkmal für Deserteure und alle Opfer der NS-Militärjustiz

Geschichte Denkmal für Deserteure und alle Opfer der NS-Militärjustiz

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Hamburg jetzt ein Denkmal für Deserteure und die anderen Opfer der NS-Militärjustiz. Das Werk des Bildhauers Volker Lang steht seit Dienstag zwischen Stephansplatz und Dammtor.

Hamburg. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sagte, das Umdenken sei spät gekommen, "beschämend spät". Auf dem Denkmal sind 227 Opfer der NS-Militärjustiz verewigt. Der 93 Jahre alte Ludwig Baumann, der als Wehrmachtsdeserteur knapp der Hinrichtung entgangen war, zeigte sich zufrieden. Nach seinen Angaben fällte die NS-Militärjustiz etwa 30 000 Todesurteile gegen Wehrmachtsdeserteure, davon seien 23 000 vollstreckt worden. Kein einziger Richter sei später verurteilt worden.

dpa

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