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Deutlich mehr Asylverfahren am Verwaltungsgericht

Flüchtlinge Deutlich mehr Asylverfahren am Verwaltungsgericht

Mit den Flüchtlingszahlen steigt auch die Arbeitsbelastung am schleswig-holsteinischen Verwaltungsgericht, weil viele abgelehnte Asylbewerber Klagen einreichen.

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Klagen gegen negative Asylbescheide belasten die Gerichte.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Schleswig. Mehr als 1300 Asylverfahren sind derzeit in Schleswig anhängig, wie ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ende 2014 waren es noch rund 1000.

Momentan seien etwa 30 Prozent aller Fälle an dem Gericht Asylverfahren. "Wir rechnen noch mit wesentlich mehr Verfahren", sagte Gerichtssprecher Harald Alberts. Die meisten Fälle lägen noch beim Bundesamt für Migration. Schon 2014 wurde in Schleswig eine reine Asylkammer eingerichtet. Aber auch alle elf anderen Kammern bearbeiten in unterschiedlichem Ausmaß diese Fälle.

Für das laufende Jahr bekam das Gericht vier zusätzliche Richterstellen und eine Stelle mehr im Service. Für nächstes Jahr wurden vier weitere Richterstellen und zwei für den Service beantragt. "Wir schaffen es im Moment noch", sagte Alberts zur Arbeitsbelastung. "Aber es wird noch mehr auf uns zukommen." Bisher sind in diesem Jahr schon weit über 10 000 Flüchtlinge neu ins Land gekommen. Bis Jahresende rechnet die Landesregierung mit 20 000.

dpa

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