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Deutsche U-Boote in Kolumbien in Dienst gestellt

Militär Deutsche U-Boote in Kolumbien in Dienst gestellt

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat zwei in Kiel umgebaute deutsche U-Boote in den Dienst seiner Marine gestellt. Am Samstag taufte er die Schiffe in der Hafenstadt Cartagena an der Karibikküste auf die Namen "ARC Intrépido" (Unerschrocken) und "ARC Indomable" (Unbeugsam).

Cartagena. Die beiden U-Boote der Klasse 206 gehörten früher als U 23 und U 24 der deutschen Marine und wurden ausgemustert.

In der Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems wurden sie für ihren neuen Einsatz in Kolumbien umgebaut. Der Kaufpreis soll bei 119 Millionen US-Dollar liegen. Medienberichten zufolge will Kolumbien die U-Boote auch im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel einsetzen. Für den Schmuggel von Kokain nach Mittelamerika setzen die Kartelle auch immer wieder selbst gebaute U-Boote ein.

dpa

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Foto: Probefahrt in der Kieler Bucht. Die modernen U-Boote des Typs 212A der deutschen Marine wurden in Kiel entwickelt. Das erste Boot war „U31“, das 2005 in Dienst gestellt wurde.

„In Kiel gab es damals aufstrebende Werften und gute Arbeitsbedingungen. Doch beim U-Boot-Bau hinkte Deutschland hinter anderen Nation her“, sagt Jürgen Rohweder. Der promovierte Historiker hat den U-Boot-Bau intensiv aufgearbeitet. Heraus kam das Buch „Leiser, tiefer, schneller – Innovationen im deutschen U-Boot-Bau“.

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