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Deutschland tritt Initiative gegen Abfackeln von Erdgas bei

Energie Deutschland tritt Initiative gegen Abfackeln von Erdgas bei

Deutschland ist der internationalen Initiative gegen das Abfackeln von Gas bei der Erdölförderung beigetreten. Ziel der Initiative, die von der Weltbank gemeinsam mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ins Leben gerufen worden war, ist es, diese Praxis bis 2030 weltweit zu beenden.

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Deutschland ist der Initiative gegen Abfackeln von Erdgas beigetreten. Foto: H. Al-Assadee/Archiv

Berlin. Denn durch das Abfackeln von Erdgas wird nicht nur Energie verschwendet. Weltweit werden dadurch pro Jahr mehr als 300 Millionen Tonnen des klimaschädigenden Treibhausgases CO2 in die Atmosphäre abgegeben. In Deutschland wird vor allem in Schleswig-Holstein und Niedersachsen Erdöl gefördert, allerdings vergleichsweise geringe Mengen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) forderte, die Europäische Union solle Anreize schaffen, um das Abfackeln auch in Nicht-EU-Staaten zu beenden. Zu den Staaten, die durch das Abfackeln von Gas besonders hohe CO2-Emissionen produzieren, zählen die USA, Russland, der Irak, der Iran, Nigeria, die USA und Algerien.

dpa

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