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Dramatische Szenen bei Schließung des Friesenhofs

Soziales Dramatische Szenen bei Schließung des Friesenhofs

Zu dramatischen Situationen ist es beim Wegbringen von Mädchen aus der umstrittenen Jugendhilfeeinrichtung Friesenhof in andere Einrichtungen des Kreises Dithmarschen gekommen.

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Das «Friesenhof»-Jugendheim in Hedwigenkoog.

Quelle: Carsten Rehder

Kiel. Mehrere der acht Mädchen hätten am Mittwochabend versucht, wegzulaufen und zwei Mädchen hätten sich selbst verletzt, so dass der Notarzt habe kommen müssen, teilte Sozialstaatssekretärin Anette Langner am Donnerstag mit. Lebensgefahr habe nicht bestanden.

Die beiden Mädchen hätten eine Vitrine umgestürzt und sich mit Scherben Verletzungen selber zugefügt. Die Polizei habe jene Teenager, die weglaufen wollten, schnell aufgehalten.

Das Sozialministerium hatte am Mittwoch die Heime wegen unzureichendem pädagogischen Fachpersonals und inakzeptabler pädagogischer Methoden geschlossen.

Über die Gründe der Mädchen für ihr Verhalten gebe es bisher keine eindeutigen Erkenntnisse, möglicherweise habe eine psychologische Belastungssituation bestanden, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Langner sagte, die Mitarbeiter des Friesenhofes hätten die Mädchen offensichtlich auf die bevorstehende Inobhutnahme pädagogisch nicht hinreichend vorbereitet.

Die acht Mädchen sind etwa 12 bis 16 Jahre alt. Eins kam zu seinen Eltern, ein weiteres Mädchen ist jetzt bei der Heimleiterin privat untergebracht. Die sechs anderen Mädchen kamen in die Obhut anderer Einrichtungen.

dpa

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