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Einreise verweigert: Russischer "Nachtwolf" wieder weg

Geschichte Einreise verweigert: Russischer "Nachtwolf" wieder weg

Das am Sonntagabend mit einem Fährschiff aus Helsini in Lübeck-Travemünde angekommene Mitglied des kremlnahen russischen Motorradclubs "Nachtwölfe" hat Deutschland wieder verlassen.

Lübeck. "Dem Mann ist die Einreise verweigert worden", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Rocker hätte die Einreise-Bestimmungen nicht erfüllt. Der Mann verließ Lübeck in den frühen Morgenstunden bereits wieder freiwillig per Fährschiff in Richtung Finnland.

Nach Angaben der Bundespolizei handelte es sich bei dem Rocker um ein "Vollmitglied der Gruppierung". Beamten hatten den Mann am Sonntagabend nach seiner Ankunft in Lübeck in Gewahrsam genommen. Sein Reiseziel war Berlin, wo er an einer Kranzniederlegung zum 70. Jahrestag des Kriegsendes teilnehmen wollte. Eine Deutschland-Tour russischer Rocker soll am 9. Mai in Berlin enden - dann begeht Russland den Tag des Sieges über Hitlerdeutschland.

dpa

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