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Eltern zahlen 1000 Euro pro Schulkind

Schulen Eltern zahlen 1000 Euro pro Schulkind

Der gesellschaftlichen Spaltung zwischen Schulkindern aus armen und reichen Familien muss nach Ansicht der Bildungsgewerkschaft GEW in Schleswig-Holstein entgegengewirkt werden.

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Quelle: Jens Kalaene/ Archiv

Kiel. "Knapp 1000 Euro geben Eltern pro Schuljahr für schulische Ausstattung, Bücher, Verbrauchsmaterial, Sportkleidung, Unternehmungen wie Ausflüge, Versorgung (Schulessen) und Nachhilfe aus", kritisierte die GEW am Dienstag in Kiel. Dies gehe aus dem Bericht der Landesregierung über die Lernmittelfreiheit hervor, über den der Landtag am Freitag diskutiert. Notwendig seien finanzielle Hilfen, insbesondere für Eltern mit keinem oder geringem Einkommen.

Das Schulgesetz muss nach Ansicht der GEW so geändert werden, dass wenigstens Arbeitsbücher, Lektüreschriften und Kopien unter die Lernmittelfreiheit fallen. "Chancengleichheit darf nicht immer wieder am Portemonnaie der Eltern scheitern", sagte GEW-Landeschefin Astrid Henke. An den Bund appellierte sie, die Mittel für das Schulbasispaket des Bildungs- und Teilhabepaketes umgehend auf die tatsächlich erforderlichen Ausgaben anzuheben. Gegenwärtig sieht das Paket einen Betrag von 70 Euro für das erste und 30 Euro für das zweite Schulhalbjahr vor. "Aus der Lernmittelfreiheit auf dem Papier muss eine tatsächliche Lernmittelfreiheit werden", sagte Henke.

dpa

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