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Erinnerung an erste freie Wahl nach Zweitem Weltkrieg

Bürgerschaft Erinnerung an erste freie Wahl nach Zweitem Weltkrieg

Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Donnerstag zum Auftakt ihrer Sitzung an die erste freie Wahl nach dem Zweiten Weltkrieg in der Hansestadt erinnert. Hamburgs Bürger konnten vor exakt 70 Jahren, am 13. Oktober 1946, erstmals nach der Terrorherrschaft der Nationalsozialisten wieder frei wählen.

Hamburg. Der eigentliche Festakt ist für den 25. November geplant. Dann können auch die konstituierende Sitzung der ersten frei gewählten Bürgerschaft am 30. Oktober und die Wahl des Senats am 22. November 1946 einbezogen werden.

Bei der Bürgerschaftswahl 1946 gewann die SPD haushoch. Sie kam auf 43,1 Prozent, gefolgt von der CDU mit 26,7 Prozent, der FDP mit 18,2 Prozent und der KPD mit 10,4 Prozent. Durch das damalige Wahlrecht bekamen die Sozialdemokraten 83 der 110 Sitze im Rathaus. Die Wahlbeteiligung lag bei 79 Prozent. Das ist deutlich mehr als etwa bei der jüngsten Bürgerschaftswahl 2015, als nur 56,5 Prozent der Bürger ihre Stimmzettel abgaben. Gleichwohl ist es kein Rekord: Bei den Wahlen 1953, 1974, 1982 und 1987 war die Wahlbeteiligung höher.

Im Anschluss wollten sich die Abgeordneten unter anderem mit Hamburgs Traditionsschiffen befassen, deren Bestand durch neue Sicherheitsrichtlinien in Gefahr sei, sowie mit einer Reform des Parlaments.

dpa

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