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Ernennung des Landesbeauftragten für Politische Bildung

Landespolitik Ernennung des Landesbeauftragten für Politische Bildung

Schleswig-Holsteins erster Landesbeauftragter für Politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, hat am Donnerstag von Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) seine Ernennungsurkunde erhalten. „Politische Bildung ist für mich kein Politikmarketing“, sagte der 35-Jährige am Donnerstag nach seiner Ernennung.

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 Schleswig-Holsteins erster Landesbeauftragter für Politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann (rechts), erhielt am Donnerstag von Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU, links) und und Landtagsdirektor Utz Schliesky (Mitte) seine Ernennungsurkunde.

Quelle: Christian Charisius/dpa

Kiel . Es gehe bei seiner Arbeit nicht darum, Politik besser darzustellen als sie sei. „Ich freue mich auf die Herausforderung.“

Schlie betonte, „ich glaube, dass es für Sie genügend Aufgaben gibt“. Der Landtag hatte den Vertretungsprofessor für Wirtschaft/Politik und ihre Didaktik an der Kieler Universität Ende November mit großer Mehrheit gewählt. Vor Meyer-Heidemanns Wahl hatten sich die Fraktionen im Landtag monatelang über die Postenbesetzung gestritten.

Die Koalitionsfraktionen von SPD, Grünen und SSW hatte durchgesetzt, dass die Leitung der Landeszentrale für politische Bildung in eine Beauftragten-Stelle umgewandelt wird. Die Opposition reagierte mit der Vermutung, die Regierung wolle die Stelle mit einem ihr genehmen Kandidaten besetzen. Meyer-Heidemann wird als SPD-nah eingeschätzt.

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