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Erstaufnahme-Einrichtung für 600 Flüchtlinge in Flensburg vereinbart

Flüchtlinge Erstaufnahme-Einrichtung für 600 Flüchtlinge in Flensburg vereinbart

Flensburg soll eine Erstaufnahme-Einrichtung für 600 Flüchtlinge bekommen. Auf den Bau einigte sich Innenminister Stefan Studt (SPD) am Freitag mit Bürgermeister Henning Brüggemann sowie den Präsidenten der Europa-Universität und der Fachhochschule, Werner Reinhart und Holger Watter, teilte das Innenministerium mit.

Flensburg/Kiel. Für die Erstaufnahme sollen Wohnhäuser am Rande des gemeinsamen Hochschulcampus errichtet werden. Sollten die Gebäude später nicht mehr für Asylbewerber benötigt werden, können dort Studenten wohnen. Bürgermeister Brüggemann wertete die Vereinbarung als klares Signal, dass die Stadt ihrer humanitären Aufgabe nachkomme. Mit Lübeck hat sich das Land ebenfalls auf eine Erstaufnahmestelle für 600 Asylsuchende verständigt. Dritter Standort wird höchstwahrscheinlich Kiel. Die Gespräche laufen noch. Schleswig-Holstein braucht etwa 3000 neue Erstaufnahme-Plätze, da die Kapazitäten in den bestehenden Einrichtungen in Neumünster und Boostedt nicht ausreichen. Die Regierung erwartet für dieses Jahr bis zu 20 000 neue Asylbewerber. 2014 waren 7600 gekommen.

dpa

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