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Erster Friedhof für Aleviten in Hamburg

Religion Erster Friedhof für Aleviten in Hamburg

In Hamburg-Bergedorf soll der erste alevitische Friedhof der Stadt entstehen. Er werde am 10. April eröffnet, teilte der Vorsitzende der Stiftung Alevitische Gemeinde, Ismail Ceylan, am Montag mit.

Hamburg. Der Bezirk Bergedorf stelle für Trauerfeiern und Büros ein bisher leerstehendes Gebäude zur Verfügung. Die Gemeinden zahlen keine Miete, übernehmen jedoch alle Renovierungs- und Betriebskosten. Zuvor hatte der NDR-Sender 90,3 berichtet. Dem Bericht zufolge wäre es der erste Friedhof der alevitischen Religionsgemeinschaft in Europa.

"Ausdrücklich möchten wir erwähnen, dass das Gebäude und die Grabstätten allen Menschen zur Nutzung offen stehen, egal welcher Religion sie angehören oder nicht", betonte Ceylan. In Hamburg leben nach Angaben Ceylans mehr als 40 000 Aleviten. Es gibt sogar eine Professorin für Alevitentum an der Hamburger Universität. Die Religionsgemeinschaft werde oft dem Islam zugeordnet, es gebe jedoch große Unterschiede, gerade bei Beerdigungen, wie 90,3 berichtete. Demnach sind Männer und Frauen auch im Gottesdienst gleichberechtigt.

dpa

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