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Erster Friedhof für Aleviten in Hamburg eröffnet

Religion Erster Friedhof für Aleviten in Hamburg eröffnet

In Hamburg-Bergedorf ist am Sonntag der erste alevitische Friedhof der Stadt eröffnet worden. Das bestätigte am Montag der Vorsitzende der Stiftung Alevitische Gemeinde, Ismail Ceylan.

Hamburg. Der Bezirk Bergedorf stelle für Trauerfeiern und Büros ein bisher leerstehendes Gebäude zur Verfügung. Die Gemeinden zahlen keine Miete, übernehmen jedoch alle Renovierungs- und Betriebskosten. Die Toten werden auf einem neuen Gräberfeld auf dem Bergedorfer Friedhof bestattet. Die Grabstätten sollen allen Menschen zur Nutzung offen stehen, egal welchen Glaubens.

In Hamburg leben nach Angaben Ceylans mehr als 40 000 Aleviten. Die Religionsgemeinschaft werde oft dem Islam zugeordnet, es gebe jedoch große Unterschiede. Männer und Frauen seien auch im Gottesdienst gleichberechtigt.

dpa

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