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Ex-Friesenhof-Bewohnerin bestätigt Vorwürfe gegen "Nanna"

Soziales Ex-Friesenhof-Bewohnerin bestätigt Vorwürfe gegen "Nanna"

Eine ehemalige Bewohnerin des vor einem Jahr von der Heimaufsicht geschlossenen Friesenhof-Mädchencamps "Nanna" hat von anderen Ex-Bewohnerinnen und früheren Mitarbeitern erhobene Vorwürfe wie etwa Strafsport und "Filzen" bestätigt.

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Das «Friesenhof»-Jugendheim in Hedwigenkoog.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. Sie habe bei der Aufnahme alle Klamotten ablegen müssen, sagte die 18-Jährige vor dem Friesenhof-Untersuchungsausschuss. Auch seien ihr alle persönlichen Dinge wie Handy, Tagebuch und Kuscheltiere abgenommen worden. Sie war - mit Unterbrechung von Oktober 2011 bis Ende August 2013 - in "Nanna" untergebracht. Wenn gegen Regeln verstoßen worden sei, habe es Kollektivstrafsport oder auch stundenlanges sogenanntes Aussitzen gegeben. Die Regeln seien ihr nicht erklärt worden, sagte die junge Frau. "Man konnte eigentlich nichts anderes machen als Fehler."

dpa

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