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Albig nimmt Alheit gegen Kritik in Schutz

Fall „Friesenhof“ Albig nimmt Alheit gegen Kritik in Schutz

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hat das Krisenmanagement von Sozialministerin Kristin Alheit (beide SPD) im Fall „Friesenhof“ gelobt. Die Einschaltung der Staatsanwaltschaft sei der richtige Schritt, sagte Albig der Deutschen Presse-Agentur.

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Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hat das Krisenmanagement von Sozialministerin Kristin Alheit (beide SPD) im Fall „Friesenhof“ gelobt.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel.  „Es geht dabei — milde formuliert — um sehr ungewöhnliche Ungereimtheiten in der Aktenführung.“ Alheit hatte zuvor Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Es soll um das Löschen von E-Mails und einen verschwundenen Vermerk gehen.

Albig sprach von komplexen Sachverhalten mit schwierigen Entscheidungen. „Da können Fehler entstehen. Wir werden sehen, wem etwas vorzuwerfen ist und wem nicht.“ Daraus müssten die richtigen Lehren gezogen werden. „Und das wird die Ministerin tun.“ Er könne „überhaupt keine Schwächung“ der Sozialministerin erkennen, sagte Albig.

Die Opposition wirft dem Ministerium und Alheit Missmanagement vor. Es sei zu spät und unzureichend im Fall „Friesenhof“ reagiert worden. Zwei Heime für Mädchen mit Suchtproblemen oder krimineller Vergangenheit hatte das Landesjugendamt Anfang Juni geschlossen, weil Fachpersonal fehlte und es Berichte über erniedrigende pädagogische Methoden gab. Massive Beschwerden gab es aber schon seit Sommer 2014.

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In der Affäre um die Friesenhof-Heime gerät Sozialministerin Kristin Alheit in Erklärungsnot. Nach Informationen von KN-online gibt es in den Heimakten einen Hinweis darauf, dass die SPD-Politikerin bereits im Sommer 2014 und damit früher als behauptet Kenntnis von einem Friesenhof-Vorgang gehabt haben könnte.

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