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Fast 3500 Bürger suchten Hilfe

Landesbeauftragte Fast 3500 Bürger suchten Hilfe

Nahezu 3500 Schleswig-Holsteiner haben sich mit ihren Sorgen und Nöten im vergangenen Jahr hilfesuchend an die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten gewandt. Knapp ein Drittel der Fälle bezog sich auf die Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV). Bei der Vorstellung ihres ersten Jahresberichts forderte die Bürgerbeauftragte Samiah El Samadoni am Donnerstag mehr Menschlichkeit in den Sozialbehörden.

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Die Landesbeauftragte von Schleswig-Holstein, Samiah El Samadoni, stellte ihren Bericht vor.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Sie kritisierte die Unverständlichkeit vieler Behördenbescheide.

Auch fehlten billige Wohnungen für Hartz-IV-Empfänger, vor allem in den kreisfreien Städten, am Hamburger Rand und auf Sylt.

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Die Bürgerbeauftragte hat den Sozialbehörden in Schleswig-Holstein ein denkbar schlechtes Zeugnis ausgestellt. Folgt man Samiah El Samadoni, dann sitzen in Sozialämtern, Jobcentern oder bei den Krankenkassen viele Bürokraten, die ohne Herz und manchmal auch ohne Hirn entscheiden. Für beides gibt es leider traurige Beispiele. Sie taugen allerdings nicht, um in einem Pauschal-Verriss das gesamte Sozialsystem an den Pranger zu stellen.

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