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Fegebank: Reform der Exzellenz-Initiative sei Chance

Forschung Fegebank: Reform der Exzellenz-Initiative sei Chance

Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sieht in der Reform der Exzellenz-Initiative Chancen für mehr Qualität und Spitzenleistungen an deutschen Hochschulen.

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Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen) spricht in Hamburg.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Hamburg/Berlin. "Die Projektförderung der Exzellenzcluster und der Anreiz für eine Zusammenarbeit im Verbund mehrerer Hochschulen werden dafür einen wichtigen Schub geben", sagte die Senatorin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Erstmals gehe es auch darum, über eine dauerhafte Förderung von Spitzenuniversitäten durch den Bund zu entscheiden. Fegebank wies darauf hin, dass dies nicht dazu führen dürfe, dass Entwicklungsperspektiven abgeschnitten werden. "Wir brauchen Durchlässigkeit und einen Anreiz für alle Hochschulen in Deutschland, mit herausragenden Leistungen auch in Zukunft im Spitzenfeld dabei zu sein."

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) hatte in Berlin mitgeteilt, dass Bund und Länder die Spitzenforschung langfristig mit 533 Millionen Euro pro Jahr fördern wollen. Damit sollen 45 bis 50 Exzellenzcluster (Forschungsverbünde) und 8 bis 11 besonders profilierte Exzellenz-Universitäten unterstützt werden. Die Kosten teilen sich der Bund und die Länder im Verhältnis drei Viertel zu ein Viertel. Der Wettbewerb zur dritten Runde der Exzellenzinitiative soll nach dem Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) im Sommer starten und 2019 in den Start der neuen Elite-Unis münden.

dpa

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