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Fegebank nach Übergriff: Viele bösartige Kommentare

Kriminalität Fegebank nach Übergriff: Viele bösartige Kommentare

Nach dem Übergriff auf Hamburgs Zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank, hat die grüne Politikerin viele bösartige Kommentare in der öffentlichen Debatte beklagt.

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Hamburgs zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen).

Quelle: Axel Heimken/Archiv

Hamburg. Das sei "schon unangenehm". Fegebank war bei einem Fest in der Hamburger Landesvertretung in Berlin nach eigenen Angaben von einem Mann unsittlich berührt worden. Sie erstattete Anzeige. In der Nacht zum Freitag twitterte Fegebank: "Hatte gehofft, dass der unschöne Vorfall nicht öffentlich werden würde. Solche Schlagzeilen braucht niemand. Ist jetzt aber so."

Die 39-Jährige schrieb auf Twitter weiter: "Die öffentliche Debatte ist schon unangenehmen, doch viele Kommentare sind so bösartig u. menschenverachtend, es macht mich sprachlos." Gleichzeitig dankte Fegebank aber auch für "all die Solidaritätsbekundungen, aufmunternden Worte und guten Wünsche".

Nach Angaben des Leiters der Hamburger Landesvertretung Steffen Hebestreit, hatte sich der mutmaßliche Täter Fegebank am frühen Mittwochmorgen auf der Tanzfläche genähert und sie begrapscht. Als er sie beim Verlassen der Tanzfläche nochmal berührte, habe Fegebank das Sicherheitspersonal gerufen. Der Mann wurde der Polizei übergeben. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung ist der 24-jährige Verdächtige laut Berliner Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

dpa

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