23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Vier Alternativen für die marode Brücke

Fehmarnsund Vier Alternativen für die marode Brücke

Für den Bau einer neuen Querung des Fehmarnsunds ziehen die Planer vier Brücken- und Tunnelvarianten ins Kalkül. Eine dauerhafte Nutzung der bestehenden Sundbrücke aus den 1960er Jahren stehe nicht mehr zur Diskussion, teilte das Verkehrsministerium in Kiel mit.

Voriger Artikel
Ausschuss: Gottesbezug-Volksinitiative zulässig
Nächster Artikel
Ohne Idealismus geht es nicht

Sie kann nicht mehr lange: Die alte Brücke nach Fehmarn soll schnellstmögloch ersetzt werden.

Quelle: Angelika Warmuth/dpa

Kiel. Dies sei das Ergebnis einer Nutzwertanalyse, die Minister Reinhard Meyer (SPD) und die Konzernbevollmächtigte der Bahn AG, Manuela Herbort, am Mittwoch bei einer Kommunalkonferenz auf Fehmarn vorgestellt hätten. Über mehrere Monate seien alle ursprünglich neun Konzepte und Varianten anhand von einheitlichen Kriterien bewertet und gewichtet worden, hieß es. Dabei spielten Umweltrisiken und Lärmemissionen ebenso eine Rolle wie die Zukunftsfähigkeit der Bauwerke oder Wirtschaftlichkeitsaspekte.

Die alte Brücke zwischen Fehmarn und dem Festland in Ostholstein kann die Belastungen nicht verkraften, die mit dem geplanten Tunnel zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Lolland erwartet werden. In den Vorplanungen, die bis Ende 2017 dauern sollen, geht es jetzt um diese Varianten: Eine kombinierte Brücke für Schiene und Straße, zwei getrennte Brücken, ein kombinierter Absenktunnel und ein Bohrtunnel.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr zum Artikel
Fehmarnbelt
Foto: Das deutsch-dänische Milliardenprojekt Fehmarnbelt-Tunnel wird sich weiter verzögern.

Die Fehmarnsund-Brücke ist das Nadelöhr bei der geplanten Fehmarnbelt-Querung. Als Lösung hatte das Bundesverkehrsministerium zwei Ersatzbrücken angekündigt. Der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) hält auch einen Tunnel für denkbar.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3