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Feuer in geplantem Flüchtlingsheim war wohl Brandstiftung

Migration Feuer in geplantem Flüchtlingsheim war wohl Brandstiftung

Das Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Scharbeutz ist vermutlich gelegt worden. Es gebe Hinweise auf Brandstiftung, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Scharbeutz. Hinweise auf ein fremdenfeindliches Motiv hätten sich zunächst nicht ergeben, sagte ein Polizeisprecher. Das leerstehende Einfamilienhaus war am Montag durch ein Feuer zerstört worden. Niemand wurde verletzt.

Die Gemeinde hatte das Haus 2015 angemietet, um dort bei Bedarf Flüchtlinge unterzubringen. Wie die "Lübecker Nachrichten" berichteten, hatten im Mai für etwa zwei Wochen Flüchtlinge in einer angrenzenden Wohnung gelebt. Das Haupthaus habe jedoch seit der Anmietung leer gestanden, eine weitere Unterbringung von Flüchtlingen sei nicht geplant gewesen, zitiert das Blatt den Bürgermeister von Scharbeutz, Volker Owerien.

dpa

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