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Feuerwehr überprüft 94 Hamburger Hochbunker auf Brandschutz

Bürgerschaft Feuerwehr überprüft 94 Hamburger Hochbunker auf Brandschutz

Nach den beiden Bränden in zwei Hamburger Hochbunkern hat die Feuerwehr damit begonnen, alle 94 Gebäude dieser Art in der Hansestadt zu überprüfen. In fünf Hochbunkern hätten bereits Begehungen stattgefunden, sagte Branddirektor Stephan Wenderoth am Freitag vor dem Innenausschuss der Bürgerschaft.

Hamburg. Dabei habe es in zwei Fällen im Bezirk Mitte Beanstandungen gegeben: In einem Bunker seien ohne Genehmigung Reifen und Felgen gelagert worden, in einem anderen fehlte ein zweiter Rettungsweg. Innensenator Michael Neumann (SPD) wies darauf hin, dass die Schutzgebäude aus dem Zweiten Weltkrieg nicht in einem aktuellen Kataster erfasst waren. Das habe den Anlauf der Überprüfung verzögert.

Anfang August hatte es innerhalb weniger Tage in zwei Bunkern in den Stadtteilen Rothenburgsort und Bahrenfeld gebrannt. In Rothenburgsort kam es während der Löscharbeiten zu einer Explosion, bei der 45 Menschen verletzt wurden. Inzwischen seien alle Feuerwehrleute wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, sagte Neumann.

dpa

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