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Film über DDR-Bausoldaten hat in Güstrow und Hamburg Premiere

Film Film über DDR-Bausoldaten hat in Güstrow und Hamburg Premiere

Ein Dokumentarfilm über die Bausoldaten in der DDR hat am 28. April in Güstrow und tags darauf in Hamburg Premiere. Knapp 15 000 junge Männer verweigerten als Bausoldaten den Dienst an der Waffe, wie die Nordkiche am Dienstag mitteilte.

Schwerin/Hamburg. Diese einzige Möglichkeit, den Waffendienst zu umgehen, war ab 1964 auf Betreiben der Kirche zustande gekommen. In dem Film "Schwerter zu Spaten" des Filmemachers Johannes Meier kommen Zeitzeugen wie der Schweriner Bischof Andreas von Maltzahn, Friedensaktivist Klaus Freudenberg und der letzte DDR-Verteidigungsminister Rainer Eppelmann zu Wort.  

Ergänzt würden die sechs Zeitzeugenberichte durch historische Film- und Fotoaufnahmen sowie Szenen aus dem heutigen Berufs- und Lebensalltag der Protagonisten. Den Impuls zu dem Film gab die Pastorin Anne Freudenberg, deren Vater 1964 einer der ersten Bausoldaten auf dem Dänholm bei Stralsund war.

Bei der Premiere in Güstrow können Schüler nach dem Film unter anderem mit den ehemaligen Bausoldaten Klaus Freudenberg und Heiner Möhring sowie dem Filmemacher diskutieren. In Hamburg diskutieren der Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, Friedrich Kramer, zwei südkoreanische Kriegsdienstverweigerer und Fernando Enns von der Universität Hamburg/Vrije Universiteit Amsterdam.

 

dpa

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