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Erstaufnahme auf Truppenübungsplatz Putlos

Flüchtlinge Erstaufnahme auf Truppenübungsplatz Putlos

Die Landesregierung hat den Kommunen weitere Hilfe bei der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen zugesagt. Innenminister Stefan Studt (SPD) kündigte für den 30. September ein Treffen aller Landräte und Oberbürgermeister an und teilte die Einrichtung einer neuen Erstaufnahme im ostholsteinischen Putlos an.

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Kündigte eine neue Erstaufnahme auf dem Truppenübungsplatz Putlos an: Innenminister Stefan Studt.

Quelle: Ulf Dahl (Archiv)

Bad Oldesloe. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hat den Kommunen weitere Hilfe bei der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen zugesagt. „Wir setzen auf einen engen Austausch zwischen Land und Kommunen sowie der Kommunen untereinander“, sagte Albig am Dienstag nach einer auswärtigen Kabinettssitzung in Bad Oldesloe im Kreis Stormarn. „Die Unterbringung und Hilfe für Flüchtlinge ist eine große Herausforderung für alle Ebenen in Schleswig-Holstein“, betonte er. Innenminister Stefan Studt (SPD) kündigte für den 30. September ein Treffen aller Landräte und Oberbürgermeister an, bei dem es einen offenen Austausch über diese Fragen geben soll. Weiteres Thema der Sitzung waren Straßenbau und Ausbau der digitalen Infrastruktur.

Neue Erstaufnahmeeinrichtung auf Truppenplatz Putlos

Nach Angaben von Innenminister Studt (SPD) gibt es aktuell acht Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein. In den nächsten Tagen soll auf dem Truppenübungsplatz Putlos im Kreis Ostholstein eine weitere Erstaufnahme mit zunächst 350 Plätzen hinzukommen. In Lübeck ist ein Containerdorf als Übergangslösung geplant, bis sich Kommune und Land auf einen Standort für eine feste Erstaufnahmeeinrichtung geeinigt haben. Bereits am Montagabend war auf einem Gelände der Bundespolizei in Bad Bramstedt eine Unterkunft für zunächst 150 Flüchtlinge eingerichtet worden.

„Auch wir tun, was wir können“, sagte Stormarns Landrat Klaus Plöger (SPD). Er wies aber auch darauf hin, dass viele Kommunen langsam an die Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeit kämen. „Es ist Aufgabe der Bundesregierung, den Flüchtlingsstrom so zu steuern, dass staatliche Strukturen intakt bleiben“, sagte er.

Meyer verkündet Glasfaserausbau

Gute Nachrichten verkündete Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) zum Thema Ausbau des Glasfaserkabelnetzes. Die 21,3 Millionen Euro, die als sogenannte „Digitale Dividende“ aus der Versteigerung von Fernseh-Frequenzen in den schleswig-holsteinischen Landeshaushalt fließen, sollen hauptsächlich für den Aufbau eines sogenannten Backbone-Netzes verwendet werden. „Das neue Landesnetz soll die Basis für einen besseren Anschluss der öffentlichen Verwaltungen und der Schulen bilden und die letzten Lücken in der Versorgung mit schnellem Internet im Land schließen helfen“, sagte Meyer.

Am Nachmittag wollten die Kabinettsmitglieder verschiedene Unternehmen und Einrichtungen im Kreisgebiet besuchen.

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