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Flüchtlinge fordern in Hamburg mehr Vernetzung

Migration Flüchtlinge fordern in Hamburg mehr Vernetzung

In teils kämpferischen Worten haben Asylsuchende und Unterstützer auf einer internationalen Flüchtlingskonferenz in Hamburg über ihre Lage diskutiert. Entschieden forderten sie dabei am Samstag mehr Vernetzung untereinander und gemeinsames Handeln.

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Die Konferenz geht bis Sonntag.

Quelle: Markus Scholz

Hamburg. Zu der dreitägigen Veranstaltung in der Kampnagelfabrik hatten sich mehr 2000 Menschen angemeldet. Am Ende solle eine Resolution stehen, wie die Situation der Flüchtlinge verbessert werden könne, hatte zuvor Abimbola Odugbesan von der Hamburger Flüchtlingsgruppe Lampedusa erklärt.

Es gebe viele Diskussionen über Flüchtlinge, die Flüchtlinge selbst seien aber bisher kein Teil davon gewesen. "Das wollen wir jetzt ändern." So erklärte der Aktivist Patrick Konde von "CISPM" Italien, einer Vereinigung von Migranten ohne Papiere, am Samstag vor 300 Besuchern einer Diskussionsrunde: "Wir müssen gemeinsam kämpfen - für die Rechte und die Bewegungsfreiheit von Flüchtlingen in Europa." Der 42-jährige beklagte eine Bevorzugung syrischer Flüchtlinge und forderte Asylsuchende aller Herkunftsländer auf, sich zusammenzuschließen.

In einem Papier zur Konferenz heißt es, Hauptgründe für die verstärkten Migrationsbewegungen seien "Neokolonialismus, Krieg und ökologische Zerstörung in den Heimatländern der Flüchtlinge." Deshalb sei es nicht akzeptabel, dass Menschen an den Grenzen und Küsten Europas sterben. Noch bis Sonntag sollen die Gründe der Flucht, die verschärfte Asylgesetzgebung, die Lage an den europäischen Grenzen und die politische Selbstorganisation der Schutzsuchenden diskutiert werden.

dpa

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