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Flüchtlingsprotest gegen Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtung

Migration Flüchtlingsprotest gegen Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtung

Rund 40 Flüchtlinge haben am Mittwoch in Hamburg-Osdorf gegen ihre Unterbringung in einem ehemaligen Baumarkt protestiert. Sie versammelten sich nach Polizeiangaben auf dem Gehweg und zeigten Schilder mit der Aufschrift "We are human" (Wir sind Menschen) und "We want our rights" (Wir wollen unser Recht).

Hamburg. Es sei zu keinen Zwischenfällen gekommen.

Am Dienstag waren bei der Auflösung einer Demonstration von Flüchtlingen in Hamburg-Wilhelmsburg drei Menschen verletzt worden, zwei von ihnen durch Hundebisse. 53 Eritreer hätten sich auf der Straße vor der Erstaufnahmeeinrichtung versammelt und die Fahrbahn blockiert, teilte die Polizei am Mittwoch mit. 30 weitere Flüchtlinge hätten sie vom Gehweg aus mit rhythmischem Klatschen unterstützt. Die Flüchtlinge seien mit der Dauer ihres Aufenthalts in der Einrichtung unzufrieden gewesen.

Als die Polizei die Demonstranten aufforderte, die Fahrbahn zu räumen, hätten diese sich in Angriffshaltung aufgestellt. Die Beamten hätten daraufhin vier Hunde eingesetzt. Ein 35-jähriger Eritreer und ein Mitarbeiter eines Wachdienstes wurden gebissen. Zudem erlitt eine Polizistin leichte Verletzungen. Die Beamten waren mit 20 Streifenwagen im Einsatz.

dpa

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