21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Studt soll Synode informieren

Flüchtlingssituation Studt soll Synode informieren

Bei der Hilfe für Flüchtlinge packen Kirchengemeinden kräftig mit an. Doch das bringt auch Herausforderungen mit sich. Darüber will die Nordkirchensynode bei ihrer Tagung mit Schleswig-Holsteins Innenminister Studt diskutieren.

Voriger Artikel
Streit um Flüchtlingsheim Sophienterrasse beigelegt
Nächster Artikel
Neue Stellen für Schulen und Polizei

Innenminister Stefan Studt (SPD) im Gespräch mit Flüchtlingen.

Quelle: Axel Heimken/ dpa/ Archiv

Kiel. Die aktuelle Flüchtlingssituation, der Klimaschutz und die Zukunft der Ortsgemeinden sind die Hauptthemen bei der Tagung der Nordkirchensynode vom 24. bis 26. September in Lübeck-Travemünde. Dazu hat der Synodenpräses Andreas Tietze auch Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD) eingeladen. Die Kirchengemeinden hätten in der gegenwärtigen Situation eine Schlüsselrolle bei der Betreuung der Flüchtlinge, sagte Tietze am Montag.

„Die Landessynode hat sich bereits mehrfach klar in der Flüchtlingsfrage positioniert“, sagte Tietze. „Unsere Ortsgemeinden nehmen in der jetzigen Situation eine Schlüsselrolle ein. Gerade im ländlichen Raum stehen sie vor der Herausforderung, ganz praktische Hilfe zu leisten und die interkulturelle Öffnung zu fördern.“ Im Anschluss an einen öffentlichen Open-Air-Gottesdienst am Freitagabend wollen die Synodalen mit Studt über die Herausforderungen für die Kirchenkreise und -gemeinden durch die Flüchtlingssituation diskutieren.

Zum Auftakt der Tagung werden sich die 156 Kirchenparlamentarier aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg mit dem Klimaschutzgesetz der Nordkirche befassen. Es sieht vor, dass Landeskirche und Kirchenkreise sich verpflichten, jedes Jahr 0,8 Prozent der zugewiesenen Kirchensteuermittel für den Klimaschutz aufzuwenden. Das entspricht gemessen am aktuellen Haushalt 2,7 Millionen Euro jährlich.

Theologischer Schwerpunkt der Tagung ist die Zukunft der Ortsgemeinden in einer zunehmend säkularen und multikonfessionellen Gesellschaft. „Durch die Behandlung verschiedener Aspekte des Themas kann die Synode dazu beitragen, Kräfte zu bündeln und als Kirche im Dorf oder im Stadtteil eine nachhaltige und solidarische Gesellschaft zu fördern“, sagte Tietze.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
ANZEIGE
Mehr aus Nachrichten: Politik 2/3