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Forum zum Baggern in der Elbe legt Abschlussbericht vor

Umwelt Forum zum Baggern in der Elbe legt Abschlussbericht vor

Nach eineinhalb Jahren intensiver Diskussion über die Zukunft der Tideelbe haben sich rund 40 Behörden, Vereinigungen, Interessengruppen, Kammern und Kommunen auf einen gemeinsamen Ergebnisbericht verständigt.

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Aktion von Umweltschutzorganisationen gegen die Elbvertiefung.

Quelle: Bodo Marks/Archiv

Hamburg. Darin spricht sich das "Dialogforum Tideelbe" für geringere Baggermengen in der Elbe und eine Schadstoffsanierung des Flusses aus, teilte das Forum am Montag in Hamburg mit. Entscheidungen sind damit noch nicht verbunden. Ende des Jahres wollen die Beteiligten in einer neuen Struktur nach einer Handlungsstrategie für die Tideelbe suchen.

Die Elbe ist zwischen Geesthacht und Cuxhaven den Gezeiten unterworfen. Um den Schiffen den Zugang zu den Häfen an Unter- und Außenelbe zu ermöglichen, werden jährlich mehrere Millionen Kubikmeter Sediment aus dem Fluss gebaggert und an Land oder auf See abgelagert. Damit sind vielfältige Interessen berührt, von Fischern und Wasserbauern bis zu Umweltverbänden und Schifffahrt. Auf Initiative der Hamburg Port Authority (HPA) und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) hat sich deshalb das "Forum Tideelbe" gebildet, um das Strombau- und Sedimentsmanagement weiterzuentwickeln.

dpa

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Stromelbe
Foto: Vor Helgoland soll ein weitere Million Kubikmenter Sand aus der Elbe in Hamburg gebracht werden.

Hamburg will wegen historisch niedriger Wasserstände in der Elbe zusätzliche Mengen an Hafenschlick aus der Hamburger Stromelbe in der Nordsee vor Helgoland bringen. Hamburg habe beantragt, bis zu einer weiteren Million Kubikmeter Sediment wegbringen zu dürfen, teilte das Umweltministerium am Freitag in Kiel mit.

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