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Frau des Ministerpräsidenten tauft Fregatte "Sachsen-Anhalt"

Verteidigung Frau des Ministerpräsidenten tauft Fregatte "Sachsen-Anhalt"

Die Deutsche Marine erneuert ihre Flotte. Die erste komplett neuartige Fregatte der Klasse 125 soll noch in diesem Jahr an die Marine übergeben werden. Das dritte Schiff hat nun seinen Namen.

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Quelle: Daniel Reinhardt

Hamburg. Gabriele Haseloff, die Ehefrau des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, hat am Freitag in Hamburg eine Fregatte der Klasse 125 auf den Namen des Bundeslandes getauft. Damit sei ein weiterer wichtiger Meilenstein des Bauprogramms dieser Fregattenklasse erreicht, teilte ThyssenKrupp Marine Systems als federführende Bauwerft mit. In wenigen Tagen soll die Fregatte aufschwimmen und aus dem Dock geschleppt werden. Die "Sachsen-Anhalt" soll im Frühjahr 2019 an die Bundeswehr übergeben werden.

Die vier Fregatten der Klasse 125 werden die acht Schiffe der Klasse 122 ersetzen und wurden speziell für die heutigen und zukünftigen Einsatzszenarien der Deutschen Marine entwickelt. Die "Sachsen-Anhalt" ist das dritte Schiff der Serie. Die "Baden-Württemberg" wurde 2013 getauft, die "Nordrhein-Westfalen" 2015. Es fehlt noch die "Rheinland-Pfalz". Die vier Schiffe kosten zusammen rund zwei Milliarden Euro.

Die Inbetriebnahme der "Baden-Württemberg" ist so weit fortgeschritten, dass im Frühjahr dieses Jahres die See-Erprobungen beginnen können. Das ist die entscheidende Phase des Programms. "Ungeduld breitet sich aus, es möge doch endlich losgehen", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende von ThyssenKrupp Marine Systems, Hans Christoph Atzpodien. Die Übergabe an die Bundeswehr ist für Mitte 2017 geplant. Die Schiffe werden teils in Bremen und Wolgast von der Lürssen-Werft und teils in Hamburg bei Blohm+Voss gebaut.

Die Schiffe sind 149 Meter lang und gut 18 Meter breit und können eine Spitzengeschwindigkeit von 26 Knoten erreichen. Sie haben eine Stammbesatzung von 120 Personen, können aber weitere 70 Spezialkräfte aufnehmen. Die Fregatten bleiben bis zu zwei Jahre in ihrem Einsatzgebiet, wobei die Besatzungen alle vier Monate ausgetauscht werden.

dpa

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