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Freie Wähler nehmen Kurs auf Berlin

Parteien Freie Wähler nehmen Kurs auf Berlin

Die Freien Wähler wollen 2013 mit einem harten Konfrontationskurs gegenüber allen anderen Parteien und mit einer glasklaren Abgrenzung von den Piraten erstmals in den Bundestag einziehen.

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Die Freien Wähler wollen Pauli nicht zurück.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Geiselwind. Eine Bundesmitgliederversammlung im unterfränkischen Geiselwind stimmte am Samstag mit überwältigender Mehrheit für das Antreten bei der Wahl. Bislang sind die Freien Wähler nur in Bayern im Landtag vertreten.

"Damit wird endgültig der Arbeitsanzug angezogen. Wir arbeiten daran, 2013 an dieser Bundesrepublik Deutschland auch auf Bundesebene mitzuarbeiten", sagte ihr Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger. Die Koalition und die Opposition, aber auch die Piraten griff er scharf an. "Schwarz-Rot-Grün-Gelb ist in Deutschland eine Versagertruppe."

Aiwanger zeigte sich zuversichtlich, 2013 die Fünf-Prozent-Hürde zu schaffen. Zugleich bot er sich - bei aller Kritik - als möglicher Koalitionspartner für Union und FDP an, um auch in den kommenden Jahrzehnten bürgerliche Mehrheiten "noch denkbar zu machen".

Scharf grenzte Aiwanger die Freien Wähler insbesondere von den Piraten ab. "Wir nehmen ganz gezielt die Rolle der Anti-Piraten ein", betonte er. "Wir sind keine Gruppierung, die durch ein paar Talkshows hochgepusht worden ist. Was wir zu bieten haben, das gründet auf Granit."

Mit Blick auf Widerstände gegen das Projekt Bundestagswahl etwa seitens des Landesverbands Baden-Württemberg betonte Aiwanger, die Freien Wähler wollten ihre "Kinderstube", also ihre Verankerung in den Kommunen, nicht aus den Augen verlieren. "Aber wir sehen all die Themen, bei denen uns zu Hause die Leine zu kurz gebunden ist, um politisch etwas zu bewegen."

dpa

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