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Freitagsgebet: Weniger Teilnehmer als erwartet

Migration Freitagsgebet: Weniger Teilnehmer als erwartet

Wegen einer vergleichsweise geringen Teilnehmerzahl hat das Freitagsgebet der Mevlana-Moschee in Hamburg-St. Pauli doch nicht auf einem Parkdeck stattfinden müssen.

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Das Freitagsgebet musste nicht auf einem Parkdeck stattfinden.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Hamburg. Die religiöse Zeremonie konnte wie gewohnt in den Räumlichkeiten der Gemeinde in der Rindermarkthalle stattfinden, wie ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur beobachtete. Wegen des erwarteten Andrangs von Flüchtlingen, die in den nahen Messehallen provisorisch untergebracht sind, hatte das von Edeka betriebene Einkaufszentrum einen Teil des Parkdecks für das Gebet zur Verfügung gestellt und für Autos gesperrt. Das Management der Rindermarkthalle und die Gemeinde hatten 1000 Teilnehmer für möglich gehalten.

Am Freitag versammelten sich jedoch nur rund 100 Männer und eine unbekannte Anzahl von Frauen in der Moschee. Unter ihnen waren auch einige Flüchtlinge. In einer der Messehallen wohnen etwa Tausend Asylbewerber. Das Management des Einkaufszentrum halte sein Angebot für den 24. September aufrecht, hieß es. Dann begehen die Muslime das Opferfest, den höchsten Feiertag im Islam. Es erinnert an die Bereitschaft Abrahams (arabisch: Ibrahim), seinen Sohn zu opfern.

dpa

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