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Frierende Flüchtlinge: Warme Kleidung und Decken gesucht

Migration Frierende Flüchtlinge: Warme Kleidung und Decken gesucht

Die herbstliche Kälte macht den in Zelten campierenden Flüchtlingen in Hamburg weiter zu schaffen. Im Großteil der Zelte gebe es noch keine Heizungen, bestätigten am Mittwoch mehrere Bewohner einer Erstaufnahmeeinrichtung im Stadtteil Bahrenfeld.

Hamburg. Seit dem Vortag würden aber verstärkt Heizungen eingebaut. Alle Zelte verfügten bereits über Holzböden. Rund 100 Flüchtlinge hatten am Dienstag vor dem Hamburger Rathaus gegen ihre Unterbringung in unbeheizten Zelten protestiert. "Uns ist kalt", hieß es auf einem Transparent.

Es fehle auch an warmer Kleidung für junge Männer, sagte eine Sprecherin der von Ehrenamtlichen organisierten Kleiderkammer in einer Hamburger Messehalle. Für Frauen und Kinder gebe es genug warme Sachen. Doch rund 80 Prozent der Flüchtlinge seien Männer im Alter von 20 bis 40 Jahren. Gefragt sei vor allem Kleidung in den Größen S und M. Mangelware seien auch Decken, Schlafsäcke, Isomatten und Thermosflaschen.

In der Hansestadt müssen derzeit rund 3000 Flüchtlinge in nicht beheizbaren Unterkünften schlafen. Für sie sollen möglichst schnell Holzpavillons und Container aufgestellt werden, sagte ein Sprecher der Innenbehörde.

dpa

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