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Frist für Klagen gegen Elbvertiefung ausgelaufen

Schifffahrt Frist für Klagen gegen Elbvertiefung ausgelaufen

Beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ist um Mitternacht die Frist für Klagen gegen die umstrittene Elbvertiefung ausgelaufen. Bis zum Montagabend hatten bereits mehr als ein Dutzend Verbände Klage eingelegt.

Hamburg/Cuxhaven. Zu den Klägern gehören die Umweltverbände BUND und NABU aber auch die Stadt Cuxhaven sowie mehrere Deich- und Schleusenverbände.

Mit der Elbvertiefung soll sichergestellt werden, dass große Containerschiffe mit einem Tiefgang von 14,50 Metern den Hamburger Hafen erreichen können. Reeder und Hafenwirtschaft sind überzeugt, dass die Zukunft Hamburgs als maritime Metropole davon abhängt. Nach langem Zögern hatte Niedersachsen im April den Weg für das umstrittene Projekt freigemacht.

BUND, NABU und WWF haben sich zu dem Aktionsbündnis "Lebendige Tideelbe" zusammengeschlossen, um gemeinsam die Baggerarbeiten zu verhindern. Auf Hunderten Seiten listen sie auf, warum die Fahrrinnenanpassung aus ihrer Sicht für das Ökosystem fatal wäre.

dpa

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