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Gauck-Nachfolge: Stegner rät von taktischen Spielen ab

Bundespräsident Gauck-Nachfolge: Stegner rät von taktischen Spielen ab

Nach dem Verzicht von Bundespräsident Joachim Gauck auf eine weitere Amtszeit als Bundespräsident hat der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner vor taktischen Spielen bei der Suche nach einem Nachfolger gewarnt.

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Der schleswig-holsteinische SPD-Parteichef Ralf Stegner.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Berlin. Da keine Partei eine Mehrheit in der Bundesversammlung habe, sei es wichtig, dass mit allen gesprochen werde, sagte er am Dienstagmorgen im ZDF.

Ob der Nachfolger "am Ende jemand ist, der einer Partei angehört oder auch nicht, das sollte genauso wenig vorher festgelegt werden wie ob das ein Mann oder eine Frau ist." Stegner fügte an: "Es muss eine Persönlichkeit sein, die gerade in diesen Zeiten Integrationskraft hat und den Menschen Orientierung gibt." Der schleswig-holsteinische SPD-Fraktionschef sagte: "Jeder, der jetzt Namen ins Spiel wirft, der trägt eigentlich nur dazu bei, dass diejenigen es nicht werden."

Die "Bild" (Dienstag) berichtete unter Berufung auf Führungskreise der Partei, die SPD wolle mit einem eigenen Kandidaten abwarten, bis Kanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Vorschlag unterbreite. Erst danach werde entschieden, ob es Chancen für eine überparteiliche Zusammenarbeit gebe oder nicht.

Gauck hatte am Montag angekündigt, sich 2017 aus Altersgründen nicht mehr um das Präsidentenamt zu bewerben.

dpa

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